header-pos

Am Donnerstag, den 4. Dezember entdeckten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Korneuburg im Zuge von geplanten Wartungsarbeiten, dass der Außenbootmotor des Feuerwehrrettungs-Boots entwendet wurde.
Das Boot, welches seit 1989 im Dienste der Feuerwehr steht, eignet sich aufgrund der niedrigen Bordwände und der ausgezeichneten Wendigkeit besonders zur Rettung von in der Donau treibenden Personen. Da der 50PS Motor nun fehlt, ist das Boot nicht mehr einsatzklar. Das Boot lag fahrbereit im Yachthafen Korneuburg, um im Bedarfsfall rasch ausrücken zu können.
Zwar besitzt die Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Korneuburg noch ein weiteres Einsatz-Boot (Arbeitsboot). Dieses ist jedoch eher für Arbeitsaufgaben auf dem Wasser ausgelegt. Außerdem ist die Bewältigung eines Einsatzes, vor allem in der Nacht, mit nur einem Boot kaum zu bewerkstelligen. Im Unglücksfall muss nun eine benachbarte Feuerwehr (Klosterneuburg-Kritzendorf oder Langenzersdorf) ebenfalls mitalarmiert werden.

Es ist noch nicht geklärt, ob der Schaden von rund 10.000€ (inkl. Arbeitszeit der Reparaturarbeiten) durch eine Versicherung gedeckt ist. Es wurde sofort eine Diebstahlsanzeige erstattet. Bis zur vollständigen Abwicklung des Schadensfalles und einer Ersatzbeschaffung, besonders jetzt zur Weihnachtszeit, werden allerdings einige Wochen vergehen. 
„Ich bin erschüttert, dass durch so einen dreisten Diebstahl unsere Einsatzbereitschaft auf der Donau um 50% eingeschränkt wurde. Durch solche Handlungen werden vorsätzlich Menschenleben gefährdet, weil wir dann ohne zweites Boot nicht rasch agieren können“, so Kommandant HBI Martin Schuster.