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Alle zwei Wochen findet bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Korneuburg eine Übung statt.  Nach einer Schulungsübung zum jeweiligen Thema wird am darauffolgenden Termin ein einsatzähnliches Szenario durchgespielt.
Thema dieses Monats war das „Richtige Verlegen von Schlauchleitungen“ im Objektbereich. Dazu wurde ein Kellerbrand in der Wohnhausanlage „Im Frauental 15“ simuliert. Annahme war ein Kellerbrand im Bereich der Waschküche mit einer vermissten Person.
Die erste eintreffende Tanklöschgruppe erhielt vom Einsatzleiter, der sich zuvor mit einem ortskundigen Hausmieter abgesprochen hatte, den Befehl, einen Löschangriff in den Keller vorzunehmen. Dem Atemschutztrupp wurde eine C-Löschleitung in Buchten ausgelegt vorbereitet. Dieser ging mit der Wärmebildkamera in den verrauchten Kellerbereich zur Personensuche vor.

Zwischenzeitlich wurde im Stiegenhaus eine Rauchabzugsöffnung geschaffen (ortsfeste BRE) und das Stiegenhaus mittels Turbolüfter druckbelüftet, um dieses rauchfrei zu halten.
Ein weiteres Tanklöschfahrzeug unterstützte die bereits eingesetzten Kräfte und baute eine Löschwasserversorgung von einem nahegelegenen Hydranten auf.
Eine vermisste Person konnte rasch aufgefunden und mittels Crashrettung ins Freie gebracht werden. Ebenso wurde der Brandherd im Bereich des Trockenraumes vom AS-Trupp aufgefunden und abgelöscht.

Übungsende war nach ca. einer Stunde. Die Übungsbeobachter, Kommandant HBI Martin Schuster, BM Christopher Weber und Ausbildungsleiter BM Bernhard Brunnhuber konnten eine durchwegs positive Bilanz ziehen. Eigesetzt waren zwei Tanklöschfahrzeuge mit 15 Mann und ein Atemschutztrupp.
Danke an dieser Stelle an die WBV-GÖD für die Genehmigung, in der Anlage üben zu dürfen.

Fotos: Johann Weber