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Am 18. Oktober fand in Muckendorf-Wipfing im Bezirk Tulln an der Donau die jährliche Katastrophenhilfsdienst-Übung der Wasserdienst-Einheiten Niederösterreichs statt. Diese werden im Bedarfsfall aus allen Vierteln mit deren speziellen Gerätschaften im "KHD-Zug Wasser" zusammengezogen. 
Die Feuerwehr Korneuburg nahm am Samstag mit dem Wechsellade-Aufbau „Wasserdienst“ und sieben Mann an der Übung teil. Gemeinsam mit neun Feuerwehren aus dem ganzen Bundesland wurden mehrere Stationen zum Thema „Hochwasser“ trainiert. Ziel war es vor allem, den in Prototypen des „Hochwasserschutzcontainers NÖ“ mit seinem Spezialgerät, wie Harpune, Elektrowinde, Überlebensanzüge und Rettungsfloß, gründlich zu testen sowie die Zusammenarbeit aller Kräfte zu intensivieren.

Es galt eine Person aus einem Kläranlagen-Schacht unter schwerem Atemschutz und mithilfe der Elektro-Seilwinde bzw. eines Flaschenzuges zu retten.
Ebenso wurden Ölsperren von Feuerwehrbooten auf der Donau in der Nähe von St. Andrä-Wördern ausgebracht und durch von Bojen befestigt.
Mittels des in Erprobung befindlichen Rettungsfloßes aus dem HWS-Wechselladeaufbau wurde eine Menschenrettung über einen Seitenarm der Donau durchgeführt. Hierbei wurden auch die selbstschwimmenden Überlebensanzüge getestet.

Gegen Mittag wurde eine Abschlussbesprechung unter Leitung des KHD-Zugskommandanten EHBI Gerhard Westermayer abgehalten und nach einer Stärkung konnte die Heimreise angetreten werden.

Fotos: FF Muckendorf-Wipfing – Danke an dieser Stelle für die Bereitstellung der Bilder!