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Ein PKW Brand nach einem Verkehrsunfall bei der Ausfahrt „Korneuburg Nord“ war der Alarmierungsgrund für die Sicherheitsübung im S1-Tunnel Stetten am 18. September 2014.
Gemäß Alarmplan wurden die Tunnellöschfahrzeuge der Portalfeuerwehren Korneuburg, Langenzersdorf, Königsbrunn und Enzersfeld gegen 21:00 Uhr in Marsch gesetzt.
Vor Ort konnte der Einsatzleiter jedoch zwei Schadensszenarien feststellen: Einen brennenden PKW mit mehreren verletzten Personen, welche sich außerhalb des Fahrzeugs befanden sowie einen PKW, der gegen die Tunnelwand geprallt war. In diesem waren insgesamt vier Personen eingeschlossen, eine weitere lag ebenfalls verletzt außerhalb des Wagens.

Die zwei in Fahrtrichtung Korneuburg eingefahren Portalfeuerwehren Königsbrunn und Enzersfeld splitteten die Kräfte auf und begannen die Abarbeitung des jeweiligen Schadensereignisses. Die Feuerwehren der Stadt Korneuburg und Langenzersdorf rückten zur Unterstützung über die nicht betroffene Röhre an.
Der PKW Brand wurde rasch mittels Schaum-Schnellangriffseinrichtung bekämpft und die verletzten Personen aus dem Gefahrenbereich gebracht.
Die Rettung der eingeklemmten Personen übernahmen die Feuerwehren der Stadt Korneuburg und Enzersfeld Hand in Hand mit dem Roten Kreuz. Durch Entfernen der Beifahrertüre und der Heckklappe beim Unfallwagen konnten sowohl eine Betreuungs- als auch eine Rettungsöffnung geschaffen werden.

Nach Freigabe durch den Einsatzleiter "Enzersfeld" konnte das Rote Kreuz direkt in die Tunnelröhre in Richtung Korneuburg einfahren und die Versorgung der Verletzten übernehmen.

Übungsende war nach ca. 45 min. Unter den Übungsbeobachtern befanden sich unter anderem auch Mag. Weiss von der BH Korneuburg sowie Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich Zeitlberger und Vertreter des Straßenerhalters Bonaventura.
Die diesjährige Sicherheitsübung wurde anhand eines echten Verkehrsunfalles aus dem April 2014 im S1 Tunnel nachgestellt. Schwerpunkt war heuer besonders die Intensivierung der Kommunikation über Digitalfunk aller Einsatzorganisationen in Verbindung mit der Einsatzleitung. Für die Dauer der Übung musste die S1 im Bereich Stettner-Tunnel komplett gesperrt werden.

Insgesamt eingesetzt: 4 Feuerwehren mit 30 Mann, Polizei, Übungsbeobachter, Bonaventura, Rotes Kreuz mit mehreren RTW und Notarztwagen