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"Wirkungsvolle Zusammenarbeit setzt gemeinsame Richtlinien voraus“

Unter diesem Motto haben sich die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Korneuburg, Bisamberg,  Langenzersdorf und Klein-Engersdorf zu einer einheitlichen Einsatzkennzeichnung entschlossen.
Speziell bei umfangreicheren Einsätzen, wo mehrere Feuerwehren mit Trupps unter schwerem Atemschutz zugleich im Einsatz sind, ist eine schnelle Unterscheidung zwischen den beteiligten Kräften bisher nur schwer möglich.


Daher wurde, nach dem Vorbild der Berufsfeuerwehr Wien, eine einheitliche Beschriftung der Atemschutzgeräte beschlossen. Auf den Haltegurten der Atemluftflasche(n) wird eine Stoffplakette mit den jeweiligen Kurzzeichen der Feuerwehren und Fahrzeuge angebracht. Beispielsweise wird die Beschriftung des Einsatztrupps des ersten Tanklöschfahrzeuges aus der Stadt Korneuburg „1.TLF KBG“ lauten.


„Wirkungsvolle Zusammenarbeit setzt gemeinsame Richtlinien voraus“meint Initiator Kommandant Fritz Haller. "Die neue Gerätekennzeichnung ist ein weiter Schritt in diese Richtung“, so HBI Haller weiter.
Aufgrund dieser relativ einfachen aber effizienten Kennzeichnung ist es Führungskräften im Raum Korneuburg jederzeit möglich, den Überblick, sowohl über taktische Einheiten als auch über die eingesetzten Feuerwehren, zu behalten. Ebenso wird die logistische Geräteverwaltung beim Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft durch die Kennzeichnung erleichtert.


Wichtig war den Initiatoren der teilnehmenden Feuerwehren, dass nicht jede Wehr „ihre eigene Sache macht“, sondern dass mit dieser Vorgabe die Zusammenarbeit durch gemeinsame Richtlinien verbessert werden konnten. Ebenso wurde im Sinne der Nutzung vorhandener Ressourcen kein neues System erfunden, sondern eine bewährte Methode weiterverwendet.


Am Bild:
Kommandant HBI Haller (FF Bisamberg), Kommandant OBI Prischl (FF Klein-Engersdorf), Kommandant HBI Ing. Lehner (FF Langenzersdorf) und Kommandant-Stellvertreter OBI Peterl (FF der Stadt Korneuburg)