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Das Bekämpfen von Gasbränden war Thema der Ausbildungsübung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Korneuburg am 3. Oktober 2013.
Im Einsatzbereich der Feuerwehr befinden sich mehrere Betriebsanlagen der OMV. Die größte Gefährdung geht dort von dem Produkt Flüssiggas aus, welches über Korneuburg zur Betriebsstätte Aderklaa transportiert wird. 
Um für etwaige Schadensfälle gerüstet zu sein, halten die Feuerwehr Korneuburg und die Betriebsfeuerwehr OMV regelmäßig Schulungen im Bereich der betreffenden Anlagen ab.
Am Übungsgelände der OMV-Betriebsfeuerwehr  in Schönkirchen-Reyersdorf wurden diesmal die verschiedensten Löschmöglichkeiten bei brennenden Gasen, wie z.B. Methan, erörtert und praktisch geprobt. Das Ablöschen einer Gasfackel stellt das Mittel der letzten Wahl da, weil dadurch das nachfolgende Gas unkontrollierbar ausströmen kann. Muss jedoch beispielsweise eine Menschenrettung durchgeführt werden, so kommt diese Vorgehensweise am ehesten zur Anwendung. Kameraden der OMV-Betriebsfeuerwehr  nahmen die Ausbildung der Korneuburger Feuerwehrleute in gewohnt professioneller Weise vor. Die unter Aufsicht brennende Übungs-Gasfackel wurde in mehreren Durchgängen (Stationsbetrieb) abgelöscht. Dies wurde einerseits mit mehreren C-Rohren und auch mit einfachen Pulverfeuerlöschern bewerkstelligt. Ebenfalls trainiert wurde das „Abdrängen“ einer Gasflamme mittels Löschleitung und Sprühstrahl.
An der Übung nahm die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Korneuburg mit drei Fahrzeugen und 18 Mitgliedern teil. Ein besonderer Dank gilt der OMV-Betriebsfeuerwehr  für die Organisation der Übung.
Übungsende war gegen 22:00 Uhr.