Digitaler Funk
Ende 2010 wurde vollständig auf die digitale Funktechnik umgestellt.
Hier sind einige Benefits der neuen Technik aufgezählt:
- behördenübergreifende Kommunikation (direkter Draht zur Polizei, Autobahnpolizei, Rotes Kreuz, Notarzthubschrauber, Tunnelüberwachungszentrale)
- größere Reichweite: Da sich jedes Gerät über eine Relaisstation in das digitale System einwählt, ist die Reichweite so groß wie das System
- einheitliche Geräte: Durch die einheitliche Geräteanschaffung werden Folgekosten gespart und auch die Schulung der Mannschaft auf das neuen Medium ist einfacher
Zurzeit sind bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Korneuburg 24 digitale Fahrzeug- und Handfunkgeräte (davon zwei mit Ex-Schutz) im Einsatz.
Die Feuerwehr ist unter der ISSI Nummer 2335601 über digitalen Funk erreichbar.
Dienstzimmer
Nach einer Planungs- und Bauzeit von mehr als einem Jahr konnte die von einem österreichischen Fachfirmen errichtete Leitstelle im Februar 2006 in Betrieb genommen werden. Ein Batteriepuffer samt Photovoltaikanlage und eine Notstromversorgung sorgen für eine 3-fache Ausfallsicherheit, auch bei Totalausfall des Stromnetzes.
am Einsatzort zu unterstützen. Er/Sie übernimmt die Abwicklung von Funk- und Telefongesprächen, die Abfrage wichtiger Informationen, z.B. Brandschutzpläne und Schadstoffdaten und kümmert sich um alle einsatzrelevanten Aufzeichnungen und Berichte.
Alarmierung
Wird der Feuerwehrnotruf „122“ gewählt, so nimmt den Anruf die ständig besetzte Bereichsalarmzentrale Stockerau entgegen. Dort erfolgt die elektronische Erfassung der Einsatzdaten, sowie die Alarmierung der Feuerwehreinsatzkräfte.
Je nach Meldebild (Einsatzschlagwort, wie z.B. „Zimmerbrand“) Alarmstufe 1-3 bzw. 4 oder Tageszeit, erfolgt per Knopfdruck die Alarmauslösung für eine oder mehrere Feuerwehren.
Zu den „Kleineinsätzen“ werden im wechselnden Wochenrhythmus die zwei geschaffenen Alarmbereitschaften alarmiert. Eine solche „Bereitschaft“ besteht aus jeweils 50% der Aktivmannschaft und den Einsatzleitern. Ein Einsatz der Alarmstufe 1, wie zum Beispiel die Meldebilder „Fahrzeugbergung“, „Türöffnung“ oder „Auspumparbeiten“, kann, bis auf wenige Ausnahmen, mit einer Löschgruppe schnell abgearbeitet werden. Die Mitglieder der anderen Alarmbereitschaft haben währenddessen „frei“ und sind erst nächste Woche wieder in Bereitschaft.
Sollte ein Einsatz nicht mehr von einer Alarmbereitschaft bewältigt werden können, so wird Sammelrufalarm ausgelöst. Dies ist zum Beispiel bei den Meldebildern „Küchenbrand“, „Kellerbrand“ oder „Menschenrettung“ der Fall.
Beim Sammelrufalarm werden bei der Alarmierung alle Funkmeldeempfänger ausgelöst. Bei Großschadensereignissen (ab Alarmstufe 2) sind auch umliegende Feuerwehren in den Alarmplan Korneuburg eingebunden, wie zum Beispiel die FF Bisamberg.
Bei Bedarf wird in Korneuburg auch Sirenenalarm ausgelöst. Im Jahr 2008 war das beispielsweise fünf Mal der Fall.

